Die heilige Dreieinigkeit

Ich grüße Dich, der Du an den Traum des Illenvadar, die Dreieinigkeit der hohen Götter und den ewigen Kreislauf glaubst. Möge das Licht Larinars Deinen Weg erleuchten, Eonar Dir die Ruhe geben, weise zu entscheiden und möge Locknar Deine Feinde vertilgen.

Die Dreieinigkeit ist eine der ältesten Religionen der Mittellande, und hat ihren Ursprung in Vallconnan. Heute wird sie vor allem in Vallconnan und Burgund praktiziert.

Das wichtigste Element in diesem Glauben ist der ewige Kreislauf: was den Kreislauf gefährdet, bringt den Traum und damit die Existenz der Welt in Gefahr und muss bekämpft werden.

Umfangreiche Infos zu dieser Religion gibt es hier:  https://dreieinigkeit.wordpress.com/ (externer Link)

(fiktive Religion, genutzt für das Live-Rollenspiel)

Siress Lyona of Moonlake Shores

Lyona Jonasdottir Warden wuchs als einzige Tochter einer Pferdezüchterfamilie in der Nordmark von Lodrien auf. Da sie sich weigerte zu heiraten, schickten ihre Eltern sie schließlich auf Reisen, in der Hoffnung ihre Tochter käme bald reumütig zurück und wäre dann endlich bereit, ihren familiären Pflichten nachzukommen, solange sie noch alt genug ist, um Kinder zu bekommen.

Anders als ihre Eltern hofften, genoss Lyona aber nicht nur ihre Freiheit, sondern realisierte auf einem lodrischen Ausbildungslager, was ihrem Leben künftig Sinn geben sollte: Menschen  schützen, die es selbst nicht können, für das Licht kämpfen und ihr Leben nach den ritterlichen Tugenden auszurichten. Also suchte sie jemanden, der bereit war, sie trotz ihres Geschlechts und Alters zum Ritter auszubilden. Sir Gregory, der Herzog von Drachenfurt, nahm sie als Pagin auf – sehr zum Missfallen ihrer Eltern, die nun nichts mehr von ihr wissen wollten. Da es ihm jedoch aufgrund seiner Verpflichtungen im Krieg mit Phanos zunehmend unmöglich war sich persönlich um die Ausbildung seiner Pagin zu kümmern, bat er Sir Iriann, die Baronin von Falkenhaag, deren weitere Ausbildung zu übernehmen. Auf dem 20. engonischen Frühlingsfest wechselte Lyona in die Dienste Sir Irianns und wurde zur Knappin getreten. Ein gutes Jahr diente sie daraufhin ihrer Ritterin mit großem Eifer, folgte ihr in verschiedene Länder, kämpfte an ihrer Seite gegen die finsteren Nahm’haijd, die das lodrische Grenzland bedrohen, und durfte erste Truppkommandos übernehmen. Um gegen den Feind besser bestehen zu können, erhielt sie außerdem nach einer Prüfung von den Geistern der Luft einen Artefaktring mit einem Elementarstein, der sie zumindest in Lodrien gegen körperverändernde Zauber schützen soll.

Ende des dritten Larinarmondes 517 v.K. zerstörte jedoch ein großes Feuer einen Pferdehof nahe Falkenhaag, in dessen Folge sechs minderjährige Cousins und Cousinen Lyonas als Waisen zurück blieben. Lyona wollte nie einen Hof oder Kinder, doch als man ihr sagte, dies sei der einzige Weg, um den Kindern das Waisenhaus und den völligen Verlust ihres Zuhauses zu ersparen, erklärte sie sich bereit die Vormundschaft zu übernehmen und den Hof zu verwalten, bis er rechtmäßig in den Besitz der Kinder übergehen könnte. Zur Wahrnehmung dieser Aufgaben wurde sie von Sir Iriann von allen Knappenpflichten und -rechten entbunden.

Zu den Kindern entwickelte sich rasch eine innige Beziehung, so dass Lyona diese adoptierte und deren Familiennamen Verndari annahm, nachdem sie erfahren hatte, dass sie von ihren eigenen Eltern enterbt wurde. Auf dem zarorischen Gilbhartfest absolvierte sie außerdem erfolgreich einen Falknerlehrgang und darf sich seither Falknermeisterin nennen. Doch obwohl es Lyona gelang, Hof und Pferdehandel wieder aufzubauen, brachte ihr dieses Leben keine Erfüllung, und auch die Kinder wollten nicht an dem Ort bleiben, der sie ständig an die Brandkatastrophe erinnerte.

Also suchte Lyona nach einer Möglichkeit, wieder auf ihren ursprünglichen Weg zurückzukehren und bei einem Ritter als Knappin in Dienst treten zu können. Und sie hatte Glück: Unterwegs traf sie Sir Howard of Stollhill aus Vallconnan, den sie bereits von früheren Reisen her kannte, und der sich nun bereit erklärte ihre Ausbildung fortzuführen. Daraufhin wurde ein Großteil der Pferde verkauft, der Hof zurückgegeben, und Knappin Lyona Verndari folgte mit ihrer Familie ihrem neuen Ritter nach Vallconnan, wo sie sich rasch heimisch fühlte.

Während Lyona in Lodrien eine recht umfängliche theoretische Ausbildung in den unterschiedlichen Verantwortungsbereichen eines Ritters erhalten hatte, lernte sie nun bei Sir Howard sich in der praktischen Anwendung der ritterlichen Tugenden zu üben. Abgesehen von den gemeinsamen Unternehmungen wurde Lyona von ihrem Ritter immer wieder auch alleine auf Reisen geschickt, um zu lernen selbständig im Sinne der Tugenden Entscheidungen zu treffen und zu handeln. Ihre Reisen führten sie unter anderem nach Argathyl, Engonien, Fridislar, Hereum, Accra, Montralur, Torenth, Burgund sowie mehrere Male nach Durée-Caresse, Aranien, Maisonsous, Amonlonde und Nassau-Saarbrücken. In Zamrea lernte sie mit dem Cunifapriester Ramin den Mann ihres Herzens kennen, der dort inzwischen auch fünf ihrer Kinder eine neue Heimat gab; ihre älteste Tochter erhält eine Ausbildung als Verwalterin in Zarorien, auf dem Rittergut Falkenfels des Erbgrafs Luc de Breton.

Während einer Reise nach Aldea Anfang des 3. Larinarmondes 519 v.K. wurde Lyona von Sir Howard unter Mitwirkung des Chevalier de Norrement zur Schildknappin erhoben. Einen Monat später folgte sie – begleitet von Sir Braddock of Longfaye und seinem Sohn Alfred – einer Expedition nach Lichtensee in Durée-Caresse, um die Hebamme Kyra aus den Händen eines Satyrs zu befreien. Diese Reise führte Lyona nicht nur ins Feenreich, sondern sie wurde auch als eine von sechs Champions der Elemente auserwählt und erhielt dafür von der Herrin des Eises einen Eissplitterdolch.

Zum vallconnischen Neujahrsfest 520 v.K. erhielt Lyona von ihrem Rittervater Sir Howard of Stollhill den Ritterschlag und ist nun Mitglied der vallconnischen Ritterschaft.

Von Duke Henry of Stollhill-Arken wurde ihr überdies das kleine Lehen Moonlake Shores im Südosten der Grafschaft Stollhill übertragen. Auf ihren Reisen wird sie nun häufig von ihrem Knappen Maxwell und ihrem Leibheiler, dem Saila-Priester Tadamos, begleitet.

Lyona wurde zum ersten Mal 2015 auf der Amonlonde Akademie gespielt und hat 181 Contage.

Alfred of Longfaye, Knappe von Sir Braddock

Alfred ist der Sohn von Sir Braddock, bei dem er derzeit seinen Knappendienst absolviert.

Geboren wurde Alfred im Jahre 503 v.K. auf Stollhill Castle, lebte aber mit seinen Eltern danach lange in der Lomondischen Landnahme ‚New Stetting‘, inmitten der Orklande.

Im Jahre 507 v.K. überzogen plündernde Orks mit einer bis dahin nie dagewesenen Angriffswelle die Siedlungen und Dörfer von New Stetting. Sir Braddock kam gerade von einer Reise nach Vallconnan zurück und fand sein Heim in Flammen stehend. Seine Familie und viele andere Dorfbewohner waren verschleppt worden. Braddock und seine Begleiter nahmen sofort die Verfolgung auf und jagten den Orks hinterher.

Nach einigen Tagen holten die Verfolger die Nachhut der marrodierenden Orks ein. Nach kurzem Gefecht hatten die Vallconnen alle Orks der Gruppe niedergestreckt und die Verschleppten befreit. Doch Sir Braddock musste feststellen, dass unter den befreiten Gefangenen nur sein Sohn Alfred war. Da Kundschafter meldeten, dass sich mehrere Orktrupps zu Verstärkung näherten, musste er die schwere Entscheidung treffen, ob er der noch nicht ganz verschwundenen Spur des anderen Gefangenentrupps folgen wollte, um seine Frau zu finden oder die Befreiten in Sicherheit bringen sollte.

Er entschied sich schweren Herzens dafür, zusammen mit seinen vallconnischen Begleitern die schutzlosen Dorfbewohner zu einem sicheren Ort zu bringen um sie vor den sich nähernden Orks zu retten. Durch darauf folgende Regenfälle wurden die letzten Spuren der anderen Gefangenen entgültig zerstört. Seine Frau blieb verschollen und auch nach wochenlanger Suche konnte Braddock sie und die anderen Gefangenen nicht finden.

Fortan ließ Braddock seinen Sohn nicht mehr aus den Augen und nahm ihn ab diesem Moment als Junker mit auf seine Reisen. Auch als im Jahr 509 v.K. Braddock zurück in den Dienst als Ritter Vallconnans trat, nahm er Alfred mit sich. Alfred wurde zum Junker von Longfaye, da die Königin seinem Vater diesen Wehrturm und das umliegende Land zum Lehen gab. Noch im gleichen Sommer reisten Braddock und Alfred zusammen mit der vallconnischen Delegation auf die Große Turney der Turniergesellschaft des Schwans zu Lintz in das ferne Kantenland.

Im Jahr 512 v.K. ging Braddock zusammen mit Alfred zur großen Hochzeit des Christian von Blankenberg, im Gefolge ihrer Majestät Königin Elaine Estelle II. of Vallconnan. Zu diesem feierlichen Anlass wurde Alfred offiziell zum Pagen von Sir Braddock ernannt und hatte die Ehre, sowohl ihrer Majestät als auch der weithin bekannten Fürstin Sophie Christine von Durée Caresse den Tischdienst zu leisten.

Alfred nahm auch innerhalb der Jahre an vielen wichtigen vallconnischen Sitzungen teil wie zum Beispiel dem von Sir Howard of Stollhill einberufenen Ritterrat im Frühjahr des Jahres 519 v.K., wo er und Sir Braddock durch ein Schreiben von vallconnischen Spähern über eine bevorstehende Bedrohung aus den Orklanden erfuhr.

Im Sommer des gleichen Jahres reiste er mit Sir Braddock in die Provinz Lichtensee in Durée Caresse, um der Knappin von Sir Howard, Lyona, bei der Befreiung einer entführten Freundin zu helfen. Diese Reise führte die Vallconnan sogar in das Feenreich, um dort die Dame aus den Fängen eines liebestollen Satyrs zu retten.

Da Alfred sich auf dem Schlachtfeld und als einer von vier Auserwählten bei der Vorbereitung und Ausführung eines Rituals als würdig erwies, trat ihn Sir Braddock am Abend nach der gewonnenen Schlacht vor den Augen von Lord William of Dunbar und der berühmten burgundischen Infanterieeinheit 08-15 zum Knappen.

Auch bei einer Reise in die Südmark von Burgund zur feierlichen Eröffnung einer Magier-Akademie wurde er zusammen mit Sir Braddock, Sir Howard und seiner Knappin Lyona in ein morbides Spiel aus Täuschungen und Menschenjagden verwickelt, welches von den kriegstreibenden Vorbesitzern dieses Landstrichs hinterlassen wurde.

In die Südmark kehrte er noch des öfteren zurück um weitere Übel zu bekämpfen, wie zum Beispiel einen Diener des Nurgle und seine Schergen. Aber auch zu anderen wichtigen Anlässen war er zugegen, wie der Verkündung des Burgundischen Kaiserreichs, der ersten Henriettennacht und der Gründung des Henriettenbunds.

* * *

Alfred wurde das erste Mal im Sommer 2009 auf der „Großen Turney“ gespielt, 2012 auf der „Hochzeit des Christian von Blankenberg“ zum Pagen und 2019 auf der „Jagd nach dem Satyr“ zum Knappen ernannt und hat bisher 36 Contage!

Sir Braddock of Longfaye

Sir Braddock ist vallconnischer Ritter und verwaltet das Lehen Longfaye im Süden der Grafschaft Hypen. Sein Wappen zeigt auf grünem Grund zwei goldenen Schräglinksbalken .

Er stammt ursprünglich aus einer einfachen Arbeiterfamilie aus dem Dorf Rockwood in der Grafschaft Stollhill. Im Alter von 24 Jahren wurde er nach seinem Soldatendienst und zweijähriger Knappschaft bei Sir Henry, dem damaligen Earl of Stollhill (jetzt Duke of Stollhill-Arken), dem er ein enger Vertrauter wurde, im Jahre 497 v.K. zum Ritter geschlagen.

Nach seinem Ritterschlag, der vom damaligen König Valerian I. persönlich vollzogen wurde, bekam er zunächst die große Grenzfestung Dragonford an der mächtigen Furt über den Grenzfluss Mahas in die Orklande im Westen als Lehen [weiteres auch hier], die er über mehrere Jahre bis 500 v.K. hielt und behauptete, also für einen großen Teil der Gorgul-Kriege. Außerdem wurde ihm das althergebrachte Wappen von Dragonford als sein persönliches Wappen übertragen.

Als Knappe und dann als Ritter bereiste er fremde Länder und verbündete Reiche, Allerland, Burgund, Söderland,  Aranien und Torenth, Travonien und die dunklen Lande, mit entsandten Kontingenten der vallconnischen Truppen oder in kleiner Reisegesellschaft.

Auch nach seinem Ritterschlag pflegte er einen guten Kontakt zu Graf Henry, selbst in den Jahren 500 bis 509 v.K., in denen er die meiste Zeit nicht in Vallconnan war, stattete er seinem ehemaligen Rittervater regelmäßige Besuche in Stollhill ab.

Seit dem Jahr 509 v.K. ist Sir Braddock wieder zurück in Vallconnan. Im Sommer des gleichen Jahres wurde ihm von der Königin zunächst das kleine Lehen Longfaye anvertraut. Außerdem erhielt er von Sir Patrick, dem neuernannten Grafen von Hypen unerwartet den Titel Vice-Steward of Hypen verliehen, was ihn zum Vertreter Sir Patricks und zum Statthalter der Grafschaft macht.

Sir Braddock ist Stifter des Dreieinigkeits-Tempels von Xhoffraix. Im Jahr 510 v.K. begannen auf Braddocks Geheiß die Bauarbeiten für die Tempelanlage im Lehen Longfaye, die von Mater Rhonda unterstützt wurden. Mehr dazu >>>hier.

Derzeit reist Braddock mit seinem Knappen Alfred of Longfaye durch die Lande, wobei ihn seine Reisen durch Länder wie Burgund, Durée Caresse, Accra und sogar bis in das Feenreich führen, nicht selten irgendwo auf der Durchreise mit Siress Lyona.

* * *

Braddock wurde das erste Mal im Sommer 1995 auf dem Drachenreiter Sommercon als Knappe gespielt, 1997 zum Ritter geschlagen und hat (bei einer mehrjährigen Spielpause Anfang der 2000er) ca. 125 Contage!

Sir Desmond Adrian I. King of Vallconnan

Der junge vallconnische König, vallconnischer Ritter, oberster Heerführer der vallconnischen Armee, Sohn von King Valerian I. und Queen Elaine-Estelle II.

Titel:
His Majesty, Sir Desmond Adrian I., King of Vallconnan, Member of the Vallconnan Knighthood.

Geboren am ersten Tag des dritten Eonar im Jahre 499 nach der ersten vallconnischen Krönung.
Feierlich gekrönt zur Herbst-Equinox am 23. Tage des dritten Eonar des Jahres 517 nach der ersten vallconnischen Krönung.

Geschwister: Zwillingsschwester Prinzessin Desdemona, jüngerer Bruder Prinz Maurice William Renard und jüngere Schwester Prinzessin Josephine Victoria

[OT: Hintergrundcharakter, wird nicht bespielt]

Historie und Chronik

Die Historie Vallconnans wird seit seiner Gründung in der großen Chronik festgehalten. Aber auch viele andere Aufzeichnungen aus der Vergangenheit wurden gesammelt und niedergeschrieben .

  • Chronik der Jahre >>
    Die vallconnische Chronik der Jahre gibt die jüngeren Geschehnisse in Vallconnan der letzten ca. 60 Jahre wieder. Ältere Geschehnisse werden ...
  • Die große Chronik Vallconnans >>
    Die Chronik Vallconnans, die seit der ersten Krönung der Bruderkönige, Scott Alan Dragonmight und Gerald Ironhand, geführt wird, wird in ...
  • Landkarte Vallconnans >>
    Hier folgt bald die überarbeitete und neue
    Landkarte des Reiches Vallconnans,
    sobald sie ganz fertig ist.

    Bis dahin stellen wir hier die bisherige ...

  • Sammlung vergangener Cons >>
    Hier möchten wir eine laufend ergänzte Liste aller bisher vom A.E.V.A. e.V. und seinen Vorgängern (u.a. ehem. Vallconnan e.V., IG ...

Zeitrechnung

In Vallconnan wird die Zeit nach der ersten vallconnischen Krönung datiert.
Die erste vallkonnische Krönung der Bruderkönige fand im Anschluss an die Landnahme mitten im Winter statt, etwa zehn Tage nach Wintersonnwend. Daher beginnen die Monate des Locknars an diesem Tage.

Die zwölf Monate unterteilen sich nach dem vallconnischen Kalender in drei Jahreszeiten.

Januar und Februar sind der erste und der zweite Monat Locknars (Winter), März bis Juni sind die vier Monate des Larinar (Frühling/Frühsommer), Juli bis Oktober sind die vier Monate des Eonars (Sommer/Herbst) und dann kommen der dritte und der vierte Monat Locknars (Winter).

Diese Unterteilung der Locknar-Monate mitten im Winter kommt dadurch, daß die Krönung des ersten Königs Vallconnans zur Mitte der kalten Monate vollzogen worden ist.

Bei Schriftstücken wird das Datum meist am Kopf des Schreibens angegeben und hat im Normalfall folgende Form:

Das Jahr 496 nach der ersten Vallconnischen Krönung
Geschrieben am 12ten Tage des 2ten Monat des Larinar
von seiner Majestät Valerian Desmond Gwydion, König von Vallconnan

Abgekürzt kann man auch z.B. 525 v.K. (das bedeutet: [nach der ersten] vallconnischen Krönung) schreiben.

OT: Das Vergehen der Zeit ist linear mit der realen Zeit, d.h. zwei Wochen in der realen Welt entsprechen zwei Wochen im Spiel. Das Jahr ist das aktuelle Jahr heutiger Zeitrechnung, abzüglich 1.500 Jahre (Bsp. 2025 n.Chr. = 525 v.K.).

Hinweis:
Seit einigen Jahren gibt es im Orden der heiligen Dreieinigkeit eine hiervon abweichende, vereinfachte Monatszählweise des Jahreskreises. Der Orden zählt seither die Locknar-Monate durch und das Ordensjahr beginnt in dieser Version am 1. Tage des 3. Locknar, was mitunter die Jahreszahl-Angaben beeinträchtigen kann. Zur Übersicht hier beide nebeneinander (Unterschiede sind farbig markiert):

Vallconnischer Kalender / abweichender Kalender
Januar = 1. Mond Locknar Januar = 3. Mond Locknar
Februar = 2. Mond Locknar Februar = 4. Mond Locknar
März = 1. Mond Larinar März = 1. Mond Larinar
April = 2. Mond Larinar April = 2. Mond Larinar
Mai = 3. Mond Larinar Mai = 3. Mond Larinar
Juni = 4. Mond Larinar Juni = 4. Mond Larinar
Juli = 1. Mond Eonar Juli = 1. Mond Eonar
August = 2. Mond Eonar August = 2. Mond Eonar
September = 3. Mond Eonar September = 3. Mond Eonar
Oktober = 4. Mond Eonar Oktober = 4. Mond Eonar
November = 3. Mond Locknar November = 1. Mond Locknar
Dezember = 4. Mond Locknar Dezember = 2. Mond Locknar

 

Magie

Seit der großen Explosion der Königsfestung Mondschau, aufgrund eines magischen Unfalls an der Akademie vor wenigen Jahrzehnten, ist die Magie stark geschwächt in unserem Königreich.

Seither ist es kaum möglich, daß Zauberkraft auf Entfernung übertragen wird, fast ausschließlich ist dafür die Berührung notwendig. Dafür ist jedoch der Astralraum greifbarer geworden, dort fließen die Ströme der Magie viel stärker.

In Vallconnan wird die Zauberei in drei Bereiche unterteilt:
(sowohl vom Volk [IT] als auch regeltechnisch [OT])

  1. die göttliche Macht, jene Kraft die von den Göttern erbeten und gewährt wird. Kleriker, Druiden, Animisten, Waldläufer, Templer, Schamanen erhalten ihre Kräfte durch göttliche Macht. Die Kraft der Götter wird von Metall geblockt, d.h. wer die Götter um Hilfe anfleht und dabei einen richtigen Spruch wirken will, darf keine Rüstung aus Metall tragen (Ausnahme Templer und Locknarkleriker).
    .
  2. die Essenzmagie, die Macht die in allem steckt und zu der man Zugang erhält, indem man ihre Gesetze studiert und nach festen Formeln und Regeln anwendet. Es ist für viele Zauberer eine Wissenschaft und keine Mystik. Magier, Illusionisten, Alchimisten, Elementarzauberer ziehen ihre Kraft aus dieser Quelle. Die Essenzmagie wird durch schwere Materie gestört, d.h. Essenzbenutzer dürfen keine Rüstung gleichwelcher Art tragen, wenn sie einen Zauber wirken wollen.
    .
  3. die Mentalmagie. Die Kraft des Geistes und der Imagination ist unvorstellbar groß und mächtig. Die pure Beeinflussung durch Gedanken ist das Reich des Mentalen. Psioniker, Mystiker, Mentalisten verfügen über diese immense Kraft. Für die Mentalmagie ist nur wichtig, daß weder Opfer noch der Anwender einen Helm trägt. (Nur für NSCs zugänglich, SC haben keinerlei Zugriff hierauf)

Auch wenn die klerikale Kraft vom Volk eher akzeptiert wird, als die der Zauberer, so bringt das den Magiern keine Nachteile in der Benutzung ihrer Kraft. Einige, unwesentliche Dinge ändern sich in Vallconnan, aber die Abweichung der magischen Essenz ist so gering, daß sie nicht weiter erwähnenswert ist.

Unter den Vallconnan gibt es nur sehr wenige von Natur aus Magiebegabte, es ist vielleicht einer von fünftausend dabei, der die arkanen Künste (Essenz) wirken kann. Mit dem Wiederaufbau des Ordens der Dreieinigkeit steigt jedoch die Zahl derer, welche von den Göttern Gaben erhalten.

Religionen

In Vallconnan gibt es keine festgeschriebene Staatsreligion, dennoch sind vor allem zwei vertreten. Der Glaube an die heilige Dreieinigkeit und, wenn auch seltener, der Glaube an Tahnee.

In den folgenden Einträgen könnt Ihr euch über diese Religionen informieren.

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(fiktive Religionen, genutzt für das Live-Rollenspiel)

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