Frater Vintus, Trinitatis-Templer

Frater Vintus, Templer der Dreieinigkeit, Ritter Vallconnans (unterwegs)

Ich bin Vintus – oder genauer: Kyle McGwiddan, geboren in den rauen Highlands Schottlands als Waffenmeister des Gwiddan-Clans. Der Clan zerfiel, ich zog als Söldner durch die Welt, soff zu viel, kämpfte zu viel und landete irgendwann völlig abgewrackt in einer Taverne im Königreich Vallconnan. Dort holte mich ein Templer des Ordens zur Faust Locknars aus dem Dreck und brachte mich zum Orden. Aus dem versoffenen Söldner wurde ein Templer.

Früher widmete ich mich vorrangig dem Aspekt Locknars – schnell mit dem Schwert, laut im Kampf. Doch irgendwann, nach unzähligen Schlachten und Seen von Blut, wurde mir bewusst: Der Kreislauf ist größer. Ich folge nicht mehr vorrangig der Faust Locknars, sondern demütig allen drei Aspekten in gleicher Weise.

Vor 25 Jahren verschwand ich in den Grünlanden beim Kampf gegen das Chaos durch das Intrigenspiel eines Tzeentch-Jesters zusammen mit meinem von da an besten Freund Henry of Stollhill. Zusammen kämpften wir 40 Jahre in den Chaoswüsten gegen alle vier Mächte. Für uns war das fast ein ganzes Leben, doch in den Mittellanden vergingen nur knapp drei Jahre. Tapfere Freunde befreiten uns schließlich. Durch Haraschus bekamen wir unsere Jugend wieder aber die Erinnerungen blieben. Henry und ich konnten anfangs keine zehn Meter auseinander stehen, geschweige denn in verschiedenen Räumen schlafen. Einer war immer wach und beschützte den anderen. So tief und fest ist unsere Freundschaft.

Als wir wieder in Vallconnan waren, fand ich dank Eonar Ruhe, habe ich mich um Henrys Kinder gekümmert und sie im Sinne der Dreieinigkeit und Vallconnans erzogen. Jetzt sind sie erwachsen und stehen auf eigenen Beinen. Es ist Zeit, weiter zu gehen. Ich bin mir absolut sicher, dass Eonar – zusammen mit seinen Brüdern – mir den weiteren Weg weisen wird.
In nomine Sanctis Trinitatis.

Sir Patrick Quentin, Earl of Hypen

Sir Patrick Quentin of Hypen ist ein vallconnischer Ritter und kümmert sich um die gleichnamige Grafschaft. Seine Ernennung zum Grafen war im Jahre 512 v.K.

Er trägt als Wappen das Grafschaftswappen von Hypen, welches auf rotem Grund einen schreitenden, widersehenden, rot gezungten und silbern bewehrten, goldenen Löwen zeigt.

Ursprünglich stammt Patrick aus einer einfachen Familie in Hypen. Sein Vater ist Rüstschmiedemeister in Hypenstadt und über die Grenzen der Grafschaft für seine zwar schnörkellose, aber in ihrer Schlichtheit elegante und vorzügliche Arbeit, bekannt.  In der  Werkstatt seines Vaters traf Patrick dann auch auf den legendären Sir Leon, bei dem er kurze Zeit später im Jahr 497 v.K. seine Knappschaft antrat.  Etwas mehr als zwei  Jahre später,  Anfang des Jahres  500 v.K., wurde er durch Sir Leon zum Ritter geschlagen.

Nach seinem Ritterschlag zog er mit seinen „Knappenbrüdern“ Ibriel und Carol, die zur gleichen Zeit den Ritterschlag erhielten, nach Hypen, um mit Ihnen zusammen die verwaiste Grafschaft als Lehen zu verwalten. Das altehrwürdige Grafengeschlecht Hypens ist seit längerem ausgestorben. Bisher wurde niemandem die Ehre, welche gleichzeitig auch eine Bürde ist, übertragen, den Titel Earl of Hypen zu tragen. Denn Hypen ist eine Grafschaft an der Mahas, im Schatten der Orklande, welche immer wieder hart umkämpft wird. Bis zu dem Tage, an dem ein neuer Graf die Stadt Hypen betritt, wurde Ihm neben dem Titel „of Hypen“ auch der Hypener Löwe als persönliches Wappen übertragen.

Seit dem Jahr  500 v.K. hat Patrick nun in Hypen und an anderen Orten viele Schlachten geschlagen. Leider haben seine „Knappenbrüder“ diese nicht alle überlebt. Zuerst fiel Ibriel in den Chaoswüsten und dann zog Carol aus, um nie wieder nach Hypen zurück zu kehren.

Seit 509 v.K. erhält Patrick die Unterstützung von Sir Braddock, welcher ihm mit Rat und Tat als Vice-Steward of Hypen bei der Verwaltung und in den Schlachten als Schwertbruder zur Seite steht.

Zudem hat er in Skye einen treuen Knappen und in Francis einen verlässlichen Pagen, der nur noch auf eine günstige Gelegenheit für seinen Knappentritt wartet.

Patrick wurde das erste Mal im Herbst 1997 auf einer Schatzkammerveranstaltung bespielt und hat ca. 70 Contage!

Fredward ‘Fred the Frog’ Finn, Soldat Vallconnans

Fredward ist ein Frontkind, geboren im Morast des verregneten Frühjahrs 483 v.K. während einer der schwersten Invasionen der Orks in diesem Jahrzehnt im beschaulichen Grenzgebiet an der Mahas in Hypen. Seine Mutter war mit den anderen aus ihrem Dorf auf der Flucht vor den schier überall durchbrechenden Orkscharen. Fredwards Vater stand zu der Zeit an der Front bei Westrock und dort tat er auch seinen letzten Atemzug.

Die darauffolgenden Jahre waren nicht minder kriegerisch und auf der ständigen Flucht vor dem vorrückenden Feind lernte klein Fred früh, dass eine gute Waffe in der Hand und ein guter Bissen im Magen der Inbegriff eines erfolgreichen (Über-) Lebens war.

Bereits mit 8 wurde er Feldküchen-Helfer der Garnison Dragonford und mit 14 zum Dienst als Soldat rekrutiert. Wegen seiner Zeit in der Feldverpflegung war er oft in seiner Einheit der improvisatorische Verpflegungsdienst, wenn nichts anderes zu haben war: von der Malmedischen Hühnersuppe bis zur Dragonforder Kieselbouillon. Man sagt, seinen Beinamen hat Fred von seinen Mitstreitern bekommen wegen einer ‚uncommon herbal pastry‘, die er einmal im Feld zubereitete. Für näheres hierzu muss man ihn wohl selbst fragen…

Während der Gorgul-Kriege wurde er im Jahr 499 v.K. auf persönliche Empfehlung des damaligen Königs Valerian in die Einheit der „Hypener Löwen“ aufgenommen und ist dort bis heute. Nach einem kurzen Aufenhtalt bei den ‚cooking berets‘, der Trossküche der Hypener Löwen, meldete er sich jedoch wieder in die kämpfende Truppe zurück. Er hat an vielen Fronten gekämpft, geblutet und gekocht, drang mit seiner Truppe tief in die Orklande, aber auch auf Reisen in andere Reiche war er dabei.

Fred ist sehr königstreu. Es verbindet ihn eine besondere Zuneigung zur Königinmutter Siress Elaine Estelle, spätestens seit einem Moment im Jahre 507 v.K., als er eine kleine Delegation der (damals noch) Königin und Graf Henry auf einer Auslandsreise begleitete. Bei einem kleinen Mahl während einer Rast unter freiem Himmel bot die Königin gar selbst Fred einen Platz an ihrem eigenen Tisch an und gab ihm sogar ein silbernes Besteck zum Essen, da er seinen hölzernen Löffel nicht dabei hatte. Seither verehrt er die Königinmutter in einer fast anbetenden Weise…

Carline, Meisterin der Alchemie

Die Geschichte einer Alchemistin

Carline wurde als Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns in Saltway geboren. Sie interessierte sich von Kindesbeinen an für die Natur und damit auch für die Naturwissenschaften. Während sich die Mädchen in der Nachbarschaft für Festivitäten hübsch machten, aufgeregt kicherten und überlegten, wer sie zum Tanz auffordern würde, saß Carline irgendwo in den Büschen und beobachtete Insekten oder Vögel, wie sie ihre Jungen in den Nestern fütterten. Ihre Eltern ließen sich auch sehr schnell darauf ein, als sie fragte, ob sie die Kunst der Alchemie erlernen dürfte. Carline hat allerdings nie erzählt, ob sie noch Geschwister hat und sie deshalb studieren durfte. Man weiß es nicht.

Sie ging also in die Eichenburg in den Kirschensümpfen und begann ihr Studium. Nach einigen Jahren meinte ihre Mentorin Lady Ashara of Jadai `Iras es wäre an der Zeit, daß Carline auch die Welt außerhalb der Universität kennenlerne, zumal sie als junge Frau vielleicht auch noch andere Ziele hätte. Carline nahm daraufhin an den Wintergames teil. Dabei lernte sie Sir Leon of Belle Croix und die Knappen Patrick, Ibriel und Carol kennen. Da sie nun schlecht alleine durch die Lande ziehen konnte, unterstellte der König sie der Aufsicht Sir Leons.

Dieser wurde sehr häufig zu Schlachten gerufen und Carline lernte eine sehr kriegerische Welt kennen, was einerseits beängstigend, andererseits aber auch lehrreich war. Gleich bei ihrem ersten „Einsatz“ lernte sie Graf Xarkson und die Magierin Frederuna kennen, die ihr halfen, die Trankkunde zu erlernen. Häufigster Spruch:  „experimenteller Ansatz, entweder es funktioniert oder nicht“.

Sie lernte, Wundheiltränke auf Kräuterbasis herzustellen. Heiler und Priester (darunter Crystall) lehrten sie, Wunden zu reinigen und Brüche zu richten, bevor man einen Heiltrank verabreicht. Lady Aillin lehrte sie die Körperheilung. Und bald war sie mit ihren Studien soweit, das sie eigene Körperheiltränke herstellen konnte, ohne die Hilfe des geweihten Wassers.

Sie sah die zerstörerische Kraft einer Dämonenpflanze (Seramis) und ging im Kreis von Magiern und Priestern gegen diese an.

Sie sah den Balrog und wie ein Priester Tahnees in dessen Flammen verbrannte.

Sie sah allerdings auch einen (friedlichen) Aufstand der Ritter Vallconnans und die Abdankung ihres Königs.

All diese Erlebnisse ließen sie sehr reifen. Als Sir Leon im Kampf am Bein verletzt wurde, wurde es in ihrem Leben ruhiger. Sie durfte sich auf seinem Anwesen ein Labor einrichten, allerdings mit der Auflage, nicht mit explosiven Stoffen zu experimentieren. Carline ging eine gut funktionierende Symbiose mit Sir Leons Angestellten ein: für Kost und Logis behandelte sie alle kleineren und größeren Wehwehchen, die im Laufe der Zeit so auftauchten. Sir Leon, die erste Zeit ans Bett gefesselt, machte Pläne für einen Brückenbau über die Mahas, welche er nach seiner Genesung anfing, zu realisieren.

Nach einigen Jahren des Studierens und Brückenbauens wollte Carline aber mal wieder etwas anderes sehen und hören. So war sie froh, als Sir Leon dem Ruf folgte, in Malakor die dortigen Streiter zu unterstützen. Man traf viele alte Bekannte wieder und lernte auch die nächste Generation Knappen kennen.

Aber sie dachte sich, es wäre doch nun an der Zeit, der Welt zu zeigen, das auch sie nicht auf der faulen Haut gelegen hatte und stellte einen Antrag auf die Meisterprüfung. In dem Jahr 510 v.K. wurde dem Antrag stattgegeben. Sie bekam die Aufgabe, einen ihr unbekannten Trank herzustellen.Ein paar Wochen lang konnte sie sich darauf vorbereiten. Sie legte dann zuerst ihr in dieser Zeit entwickeltes Rezept vor und braute dann den Trank. Er wurde für gelungen erachtet und auf dem folgenden Ritterrat wurde ihr von der Königin offiziell der Titel „Meisteralchemistin“ verliehen.

Auf dem Kreuzzug des Landes Durée-Caresse konnte sie ihrem Titel gleich gerecht werden, denn im Kampf gegen die Heerscharen der Hölle stellte sie in großem Umfang ihre Heiltränke her, die sie an die versammelten Heiler verteilte und damit deren Arbeit unterstützte.

Aber ihre Studien sind damit noch lange nicht zu Ende. Es gibt noch viele Bereiche, denen sie sich wohl jetzt zuwenden wird. Denn außer Orks und Dämonen gibt es, gerade in Vallconnan, noch andere Bedrohungen.

Ihre Geschichte geht also weiter…

Das erstemal gespielt wurde Carline im November 1998 auf einem Tageslarpi, zusammen mit einem Squad vallconnischer Soldaten unter Führung von Sir Louis Charles. Sie hat mittlerweile ca. 54 Contage.

Sir Leon, Baron of Malmedy

Lehensritter Vallconnans, Baron von Malmedy, Erbauer von Boar’s Keep.  Leon stammt aus Villeneuf, einem kleinen Lehen nahe Belle Croix in Malmedy.

495 v.K. trat er, auf Empfehlung seines Großvaters Sir Charles de Villeneuf, in den Knappendienst von Sir Laurent de Belle Croix, und später, nach dem plötzlichen Ableben von Sir Laurent in den Dunklen Landen 496 v.K., in die Dienste von Sir Brion of Vallconnan. 497 v.K. wurde Leon vom König zum Ritter geschlagen und erhielt Belle Croix als Lehen.

Er wurde auf Geheiß des Königs Mentor und Lehrer des seinerzeit 9jährigen Kindbarons von Malmedy. Ca. 508 v.K. begann Leon die Furt in Belle Croix ernsthaft zu befestigen, Boar’s Keep wurde ca. 516 v.K. fertig gestellt.

Im Winter des Jahres 518 v.K. erlag der junge Baron von Malmedy den Verletzungen eines Jagdunfalls. Am Ende des 4. Monats des Larinar 519 v.K.. wurde Leon zum Baron von Malmedy ernannt.

Sir Henry XV, Duke of Stollhill-Arken

Sir Henry wurde auf Burg Stollhill in Vallconnan am 12 Tage des vierten Monats Eonar (12. Oktober) im Jahre 467 nach der ersten Vallconnischen Krönung geboren (2017 wurde der Charakter 50 Jahre alt). Sein Vater war der Count (Graf) of Stollhill Sir Erik, seine Mutter die Countess of Stollhill Lady Arabella.

An seiner weltlichen und ritterlichen Erziehung waren hauptsächlich sein Vater sowie die Offiziere seiner Truppen beteiligt. Den geistigen Teil seiner Erziehung übernahm der Hofmagier Magister Erasmus Baltasar von Hoppenstedt, der für den Earl auch heute noch eine absolute Respektsperson ist. Den größten Teil seiner Erfahrung als Knappe & Ritter sammelte er während der Tremorischen Kriege, die Vallconnan verwüsteten und die meisten Ritter dahinrafften. Noch während der Kriege fiel sein Vater Sir Erik und das Countdom Stollhill ging an Sir Henry über. Sein einziger echter Bruder war der Hofkleriker Locknars (Dreieinigkeit) am Hofe Stollhill Pater Geoffrey der bei der Befreiung von Skycastle 501 v.K. den Tod fand. Im Alter von 27 Jahren ehelichte Henry seine Verlobte Lady Isabella of Stollhill und ist inzwischen stolzer Vater von einem Sohn Henry XVI und einer Tochter Elaine, benannt nach Our Majesty Elaine Estelle II, Queen-Mother of Vallconnan.

Nach einem erbitterten Kampf auf der Mahasfeste an der Grenze Vallconnans zu den Orklanden, mit eben jenem Drachen, der den ehemaligen König Vallconnans Valerian I. fast tötete, erschlug der Count den Drachen und badete in dessen Blut, so dass sich seine Haut mit einer ledernen Schicht überzog. Diese Schlacht bezeichnete ebenfalls das Ende der Tremorischen Kriege sowie die Vertreibung von Tremor aus Vallconnan. Nach den Kriegen schlug er den tapfersten seiner Begleiter Sir George zum Lehnritter und gab ihm das Lehen Griffinshire. Mit seiner Hilfe begann er Stollhill wieder aufzubauen und zu altem Glanz zu verhelfen.

Stollhill ist wieder die Waffenschmiede Vallconnans mit scheinbar schier endlosen Vorkommen an Erzen wie Eisen, Kupfer, Galmei und Gold. Im Ort Stollhill leben Menschen und Zwerge in Eintracht und arbeiten gemeinsam am Abbau des Erzes und dem Schmieden der Waffen. In seinen freien Stunden züchtet der Earl weiße Pferde, deren Wurzeln in den weiten Steppen jenseits der Orklande liegen. Im Jahre 499 v.K. wurde dem Count, nach langen diplomatischen Verhandlungen, der goldene Schlüssel des Großherzogtums Arken, im Norden Vallconnans, von den Schwertmeistern zu Arken, überreicht und Arken wurde in das Reich Vallconnan integriert. Aus Dankbarkeit ernannte der König Sir Henry zum Earl (Markgrafen) und übertrug ihm die Verwaltung Arkens als Protektorat.

Ein großes Geheimnis rankt sich um die Existenz eines bronzenen Drachens im Gewölbe unter der Burg Stollhill. Dieser wurde vom zweiten Count of Stollhill bei der Landnahme Vallconnans besiegt, half beim Aufbau der Feste Stollhill und diente anschließend bei ausweglosen Schlachten der vallconnischen Armee. Der Vater des Earl ritt noch in den Tremorischen Kriegen auf dem Drachen und brachte Furcht und Chaos unter die Reihen der verfluchten Orks. Seit Ende dieser Kriege jedoch liegt der Drache in dem Gewölbe und nur der alte Magier Erasmus sowie dessen Schülerin und Mündel des Earl, Lady Cassandra Delany, pflegen regelmäßigen Kontakt zu ihm. Mit den anderen Teilen Vallconnans pflegt Stollhill gute bis freundschaftliche Beziehungen.

Peter Skyfall, so genannt, da er vor gut 120 Jahren im Garten des damaligem Count of Stollhill aufschlug, ist ein Prinz des Volkes der Luftelfen und erster Ritter im Orden der schönen Künste in Etraklin. Peter wurde damals vom noch jungen Magier Erasmus gefunden und aufgezogen und dient seitdem, nun schon dem dritten Grafen, freiwillig als Leibdiener.

Der erste Knappe Sir Henrys mit dem er auch nach seinem Ritterschlag freundschaftlich verbunden blieb, war Sir Braddock. Dieser ist seit seiner Rückkehr von jenseits der Orklande wieder regelmäßig in Stollhill anzutreffen.

Sir Henry ist ein aufrechter, ehrlicher Ritter, absolut treu gegenüber dem Land, dem Volk sowie der Krone und führte schon bei mancher Schlacht das vereinte Heer der Vallconnan und deren Verbündeter gegen die Horden der Orks im Westen sowie das vereinigte Heer der Mittellande in Trawonien gegen die Schergen Bargaans, dem schwarzen Drachen.

Durch eine Intrige am Hofe des Königs, ausgelöst durch falsche Berichte von einem Aufenthalt in Biasi, fiel der Earl in Ungnade und wurde seiner Pflichten entbunden und in den Tempel der Dreieinigkeit nach Colona geschickt. Dort sollte er seine “innere Ruhe“ wiederfinden, während draußen vallconnische Soldaten im Krieg gegen die Orks Ihr Leben ließen. Um der Aufforderung Seiner Majestät genüge zu tun, zog er mit den Streitern des Ordens der Dreieinigkeit in die Chaoslande, um dort gegen das Böse und das Chaos zu streiten und so Buße zu tun.

Während dem Aufenthalt auf der Feste in den Grünlanden wurde der Earl zusammen mit Frater Vintus vom Orden zur Faust Locknars von einem Chester Zinschs in die nördlichen Chaoswüsten verschleppt und ausgesetzt. Nach 40 Jahren und unzähligen Schlachten mit den Schergen des Chaos wurden die beiden von Lady Cassandra und Liriel, seiner Zeit Akolythin zum Lichte Larinars, befreit und bekamen von Haraschus, einem Wesen, das wohl das Schicksal verkörpert, Ihre Jugend wieder, allerdings nahm er Ihnen nicht Ihre Erinnerung an den Schrecken der letzten Jahrzehnte. Nach mittelländischer Zeitrechnung waren die beiden knappe 3 Jahre in den Chaoswüsten. Die Erfahrungen, die sie dort erlebten, schweißte die beiden Streiter zusammen und es kommt nur wirklich selten vor, dass man den einen ohne den anderen trifft.

Im Jahr 502 v.K. zog das gesamte Volk der Tolemac aus ihrer Provinz in Etraklin aus, um vor einer dunklen Gefahr zu fliehen. Der Earl sagte dem Volk alle nötige Unterstützung zu, doch noch während Ihrer Flucht und bevor Sie die Tolemac verlassen konnten, wurden sie von dem Schrecken eingeholt und in einem blutigen Gemetzel vernichtet. Von den ganzen 30.000 Menschen, die das Volk der Tolemac waren, blieben nur knappe 300 übrig, die der Earl als Flüchtlinge auf Stollhill aufgenommen hat und denen er eine neue Heimat in und um Stollhill sowie in seinem Protektorat Arken gegeben hat. Der Earl versucht sein seiner Meinung nach unritterliches Versagen beim Zuteilkommenlassen der Hilfe gegenüber dem Volk der Tolemac so wenigstens an den verbliebenen Tolemacern wieder gut zu machen. In der Geschichte der Tolemac kommen 7 heilige Schwerter, die so genannten LUX vor. Durch einen Händler wurde dem Earl, als er 502 v.K. bei der Herzogskrönung von Heinrich von Brabant in Burgund weilte, eines dieser Schwerter angeboten und dieses ´Lux de Santier´ trägt er mit sich auf allen Schlachtfeldern, um – egal wo – das Dunkle und Böse mit einer schlagkräftigen Waffe zu vernichten.

Der Earl hat im Moment einen Pagen namens Xeronymus aus dem fernen Phygos als Schild-Knappen in seinen Diensten, den er auf Bitten des Herrn Lüdiger von Brabant, dem Kommandanten einer Lanze der Cohors Draconis, zum Ritter ausbilden will.
Als Pagin dient ihm die Tochter eines der alten Ritter aus Arken (diese Lehen sind keine Erblehen mehr), die um das Lehen Ihres Vaters später einmal in Besitz nehmen zu können ebenfalls anstrebt eine Ritterin Vallconnas zu werden.

Sir Henry wurde das erstemal 1995 auf dem Manticore 3 gespielt und hat inzwischen knapp 150 Contage!

Siress Elaine Estelle of Faymonville

Titel:  Siress Elaine-Estelle of Faymonville, Baroness of the Court, Whisper of Romance, Crown of Grace, Member of Vallconnan Knighthood

“Courage at heart and wisdom at hand”

Geboren wurde Elaine in Faymonville am 10. Tage des 3. Eonar 471 v.K. als Tochter und drittes Kind des Barons Nicholas Maurice of Faymonville und seiner Gemahlin Geraldine, die auf eine lange Ahnenreihe zurückblicken kann, deren Vorfahren aus einem alten Adelsgeschlecht aus Darragesh stammen.

Elaine hat noch 2 ältere Brüder, die aber mittlerweile verstorben sind.

Schon früh war es beschlossene Sache, dass Elaine als einzige Tochter des Barons verheiratet werden sollte. Und so war es an ihrem 10. Geburtstag, dass die Hand des damals als Pagin im Dienste ihres ältesten Bruders Thomas stehenden Mädchens dem zukünftigen König Valerian versprochen wurde, der 13 Jahre älter ist als sie selbst.

5 Jahre später, im Jahre 486 v.K., Elaine war 15 und zu einer jungen Frau herangewachsen, wurden die beiden in Mondschau im großen Tempel der Dreieinigkeit vermählt. Im selben Jahr starb der Vater von Valerian, König  Anthony I. in Kingsfield. Früh im Jahr 487 v.K. wurde Valerian Desmond Gwydion I. König von Vallconnan. Und sie wurde seine Königin Elaine Estelle II.

Elaine war inzwischen Knappin und erhielt ihren Ritterschlag im Jahre 489 v.K. Auch wurde sie in den Dingen unterrichtet, die man von ihr als künftige Königin und erste Dame des Landes erwarten würde. Zunächst übernahm diese Aufgabe ihre eigene Mutter, später auch die Mutter ihres Gemahls, Königin Helena Julie I. Doch Elaine zog es mehr ins Feld als an feine Stickarbeiten und sie kämpfte in den Tremorkriegen, die 490 v.K. ihren Anfang nahmen.

Der Tod von Valerians Mutter 2 Jahre später sorgte dafür, dass Valerian seine Gemahlin, die er über alles liebte, darum bat, das Schwert ruhen zu lassen und sich mehr den anderen Aufgaben zu widmen, die ihr zustanden. Dies waren vornehmlich repräsentative und verwaltende Aufgaben. Elaine gewährte Valerian diese Bitte, auch wenn es ihr schwerfiel und blieb fortan in Mondschau.

494 v.K., die Orks überrennen Malmedy, öffnet Vallconnan das erste Mal seine Grenzen für Streiter anderer Reiche. In den folgenden Jahren ist das Land immer wieder auf die Hilfe befreundeter Länder angewiesen und so lag es nur nahe, dass im 1. Locknar 496 v.K. der König die Herrscher dieser Reiche einlud, um mit ihnen zusammen zu besprechen, wie man einander im Kampfe gegen die Dunkelheit helfen könne. Überschattet wurde das „Dreikönigstreffen“ von dem Auftauchen des Warlords der Harpien, der von Sir Julien of Slyden herausgefordert wurde. Sir Julien unterlag jedoch und verlor außerdem ein Auge in diesem Kampf.

Mehr und mehr ging Elaine in ihrer Aufgabe als Königin auf und es ist ihr zu verdanken, dass feinere Sitten an Hofe einkehrten und auch hin und wieder statt des Schwertes das Tanzbein geschwungen wurde. Auch begann sie damit, andere Länder zu bereisen, vornehmlich Burgund und später dann Durée-Caresse. Mit der Freigräfin Sophie Christine de Durée-Caresse verbindet Elaine eine tiefe und langjährige Freundschaft.

Nachdem die Ehe von Valerian und Elaine lange Zeit kinderlos war und die Königin sich darüber sehr grämte und mehr und mehr in Schwermut verfiel, war es im Winter 498 v.K., als Larinar in seiner großen Weisheit seinem Hohepriester Father Anthony, dem älteren Bruder des Königs und Schwager von Elaine Einsicht gewährte und ihm zeigte, dass die Königin endlich guter Hoffnung sei. Überglücklich war sie, als Anthony ihr davon berichtete und brachte die frohe Kunde sogleich ihrem Gemahl. Und es war gleich doppeltes Glück, denn im Spätsommer des folgenden Jahres schenkte die Königin Zwillingen das Leben. Die Geburt von Prinz Desmond Adrian und Prinzessin Desdemona war ein glücklicher Tag im gesamten Königreich.

Das Ende des Jahres 499 v.K. und der Beginn des folgenden Jahres brachte eine einschneidende Wende in Elaines Leben. Nach vielerlei Wirrungen, die ihr Gemahl in den Reihen der Ritter verursacht hatte, zog er selbst die Konsequenz und legte die Königswürde nieder. Fortan wollte er nur noch Ritter im Dienste des Reiches sein. Elaine trug nun also die gesamte Last und die Verantwortung für das Königreich auf ihren Schultern. Aber sie machte ihre Sache gut, stellte sich dieser neuen Herausforderung und verdiente sich die Liebe und Achtung ihres Volkes.

Sie und Valerian bekamen noch 2 Kinder, einen Sohn, Maurice William Renard und eine Tochter, Joséphine Victoria.

Während Elaines Regentschaft wurden die Söhne des Orukavs mit all ihren Anhängern endgültig besiegt, auch hat die Bedrohung durch die Harpien ein Ende gefunden.

Vallconnan blickt nun friedlichen Zeiten entgegen

Im Jahr 517 v.K. hat Elaine Estelle die Regierungsgeschäfte an ihren ältesten Sohn übertragen.

Elaine Estelle wurde das erste Mal im Januar 1995 auf dem Manticor 2 gespielt.
(Info-Stand: 07/25)

Siress Lyona of Moonlake Shores

Lyona Jonasdottir Warden wuchs als einzige Tochter einer Pferdezüchterfamilie in der Nordmark von Lodrien auf. Da sie sich weigerte zu heiraten, schickten ihre Eltern sie schließlich auf Reisen, in der Hoffnung ihre Tochter käme bald reumütig zurück und wäre dann endlich bereit, ihren familiären Pflichten nachzukommen, solange sie noch alt genug ist, um Kinder zu bekommen.

Anders als ihre Eltern hofften, genoss Lyona aber nicht nur ihre Freiheit, sondern realisierte auf einem lodrischen Ausbildungslager, was ihrem Leben künftig Sinn geben sollte: Menschen  schützen, die es selbst nicht können, für das Licht kämpfen und ihr Leben nach den ritterlichen Tugenden auszurichten. Also suchte sie jemanden, der bereit war, sie trotz ihres Geschlechts und Alters zum Ritter auszubilden. Sir Gregory, der Herzog von Drachenfurt, nahm sie als Pagin auf – sehr zum Missfallen ihrer Eltern, die nun nichts mehr von ihr wissen wollten. Da es ihm jedoch aufgrund seiner Verpflichtungen im Krieg mit Phanos zunehmend unmöglich war sich persönlich um die Ausbildung seiner Pagin zu kümmern, bat er Sir Iriann, die Baronin von Falkenhaag, deren weitere Ausbildung zu übernehmen. Auf dem 20. engonischen Frühlingsfest wechselte Lyona in die Dienste Sir Irianns und wurde zur Knappin getreten. Ein gutes Jahr diente sie daraufhin ihrer Ritterin mit großem Eifer, folgte ihr in verschiedene Länder, kämpfte an ihrer Seite gegen die finsteren Nahm’haijd, die das lodrische Grenzland bedrohen, und durfte erste Truppkommandos übernehmen. Um gegen den Feind besser bestehen zu können, erhielt sie außerdem nach einer Prüfung von den Geistern der Luft einen Artefaktring mit einem Elementarstein, der sie zumindest in Lodrien gegen körperverändernde Zauber schützen soll.

Ende des dritten Larinarmondes 517 v.K. zerstörte jedoch ein großes Feuer einen Pferdehof nahe Falkenhaag, in dessen Folge sechs minderjährige Cousins und Cousinen Lyonas als Waisen zurück blieben. Lyona wollte nie einen Hof oder Kinder, doch als man ihr sagte, dies sei der einzige Weg, um den Kindern das Waisenhaus und den völligen Verlust ihres Zuhauses zu ersparen, erklärte sie sich bereit die Vormundschaft zu übernehmen und den Hof zu verwalten, bis er rechtmäßig in den Besitz der Kinder übergehen könnte. Zur Wahrnehmung dieser Aufgaben wurde sie von Sir Iriann von allen Knappenpflichten und -rechten entbunden.

Zu den Kindern entwickelte sich rasch eine innige Beziehung, so dass Lyona diese adoptierte und deren Familiennamen Verndari annahm, nachdem sie erfahren hatte, dass sie von ihren eigenen Eltern enterbt wurde. Auf dem zarorischen Gilbhartfest absolvierte sie außerdem erfolgreich einen Falknerlehrgang und darf sich seither Falknermeisterin nennen. Doch obwohl es Lyona gelang, Hof und Pferdehandel wieder aufzubauen, brachte ihr dieses Leben keine Erfüllung, und auch die Kinder wollten nicht an dem Ort bleiben, der sie ständig an die Brandkatastrophe erinnerte.

Also suchte Lyona nach einer Möglichkeit, wieder auf ihren ursprünglichen Weg zurückzukehren und bei einem Ritter als Knappin in Dienst treten zu können. Und sie hatte Glück: Unterwegs traf sie Sir Howard of Stollhill aus Vallconnan, den sie bereits von früheren Reisen her kannte, und der sich nun bereit erklärte ihre Ausbildung fortzuführen. Daraufhin wurde ein Großteil der Pferde verkauft, der Hof zurückgegeben, und Knappin Lyona Verndari folgte mit ihrer Familie ihrem neuen Ritter nach Vallconnan, wo sie sich rasch heimisch fühlte.

Während Lyona in Lodrien eine recht umfängliche theoretische Ausbildung in den unterschiedlichen Verantwortungsbereichen eines Ritters erhalten hatte, lernte sie nun bei Sir Howard sich in der praktischen Anwendung der ritterlichen Tugenden zu üben. Abgesehen von den gemeinsamen Unternehmungen wurde Lyona von ihrem Ritter immer wieder auch alleine auf Reisen geschickt, um zu lernen selbständig im Sinne der Tugenden Entscheidungen zu treffen und zu handeln. Ihre Reisen führten sie unter anderem nach Argathyl, Engonien, Fridislar, Hereum, Accra, Montralur, Torenth, Burgund sowie mehrere Male nach Durée-Caresse, Aranien, Maisonsous, Amonlonde und Nassau-Saarbrücken. In Zamrea lernte sie mit dem Cunifapriester Ramin den Mann ihres Herzens kennen, der dort inzwischen auch fünf ihrer Kinder eine neue Heimat gab; ihre älteste Tochter erhält eine Ausbildung als Verwalterin in Zarorien, auf dem Rittergut Falkenfels des Erbgrafs Luc de Breton.

Während einer Reise nach Aldea Anfang des 3. Larinarmondes 519 v.K. wurde Lyona von Sir Howard unter Mitwirkung des Chevalier de Norrement zur Schildknappin erhoben. Einen Monat später folgte sie – begleitet von Sir Braddock of Longfaye und seinem Sohn Alfred – einer Expedition nach Lichtensee in Durée-Caresse, um die Hebamme Kyra aus den Händen eines Satyrs zu befreien. Diese Reise führte Lyona nicht nur ins Feenreich, sondern sie wurde auch als eine von sechs Champions der Elemente auserwählt und erhielt dafür von der Herrin des Eises einen Eissplitterdolch.

Zum vallconnischen Neujahrsfest 520 v.K. erhielt Lyona von ihrem Rittervater Sir Howard of Stollhill den Ritterschlag und ist nun Mitglied der vallconnischen Ritterschaft.

Von Duke Henry of Stollhill-Arken wurde ihr überdies das kleine Lehen Moonlake Shores im Südosten der Grafschaft Stollhill übertragen. Auf ihren Reisen wird sie nun häufig von ihrem Knappen Maxwell und ihrem Leibheiler, dem Saila-Priester Tadamos, begleitet.

Lyona wurde zum ersten Mal 2015 auf der Amonlonde Akademie gespielt und hat 181 Contage.

Alfred of Longfaye, Knappe von Sir Braddock

Alfred ist der Sohn von Sir Braddock, bei dem er derzeit seinen Knappendienst absolviert.

Geboren wurde Alfred im Jahre 503 v.K. auf Stollhill Castle, lebte aber mit seinen Eltern danach lange in der Lomondischen Landnahme ‚New Stetting‘, inmitten der Orklande.

Im Jahre 507 v.K. überzogen plündernde Orks mit einer bis dahin nie dagewesenen Angriffswelle die Siedlungen und Dörfer von New Stetting. Sir Braddock kam gerade von einer Reise nach Vallconnan zurück und fand sein Heim in Flammen stehend. Seine Familie und viele andere Dorfbewohner waren verschleppt worden. Braddock und seine Begleiter nahmen sofort die Verfolgung auf und jagten den Orks hinterher.

Nach einigen Tagen holten die Verfolger die Nachhut der marrodierenden Orks ein. Nach kurzem Gefecht hatten die Vallconnen alle Orks der Gruppe niedergestreckt und die Verschleppten befreit. Doch Sir Braddock musste feststellen, dass unter den befreiten Gefangenen nur sein Sohn Alfred war. Da Kundschafter meldeten, dass sich mehrere Orktrupps zu Verstärkung näherten, musste er die schwere Entscheidung treffen, ob er der noch nicht ganz verschwundenen Spur des anderen Gefangenentrupps folgen wollte, um seine Frau zu finden oder die Befreiten in Sicherheit bringen sollte.

Er entschied sich schweren Herzens dafür, zusammen mit seinen vallconnischen Begleitern die schutzlosen Dorfbewohner zu einem sicheren Ort zu bringen um sie vor den sich nähernden Orks zu retten. Durch darauf folgende Regenfälle wurden die letzten Spuren der anderen Gefangenen entgültig zerstört. Seine Frau blieb verschollen und auch nach wochenlanger Suche konnte Braddock sie und die anderen Gefangenen nicht finden.

Fortan ließ Braddock seinen Sohn nicht mehr aus den Augen und nahm ihn ab diesem Moment als Junker mit auf seine Reisen. Auch als im Jahr 509 v.K. Braddock zurück in den Dienst als Ritter Vallconnans trat, nahm er Alfred mit sich. Alfred wurde zum Junker von Longfaye, da die Königin seinem Vater diesen Wehrturm und das umliegende Land zum Lehen gab. Noch im gleichen Sommer reisten Braddock und Alfred zusammen mit der vallconnischen Delegation auf die Große Turney der Turniergesellschaft des Schwans zu Lintz in das ferne Kantenland.

Im Jahr 512 v.K. ging Braddock zusammen mit Alfred zur großen Hochzeit des Christian von Blankenberg, im Gefolge ihrer Majestät Königin Elaine Estelle II. of Vallconnan. Zu diesem feierlichen Anlass wurde Alfred offiziell zum Pagen von Sir Braddock ernannt und hatte die Ehre, sowohl ihrer Majestät als auch der weithin bekannten Fürstin Sophie Christine von Durée Caresse den Tischdienst zu leisten.

Alfred nahm auch innerhalb der Jahre an vielen wichtigen vallconnischen Sitzungen teil wie zum Beispiel dem von Sir Howard of Stollhill einberufenen Ritterrat im Frühjahr des Jahres 519 v.K., wo er und Sir Braddock durch ein Schreiben von vallconnischen Spähern über eine bevorstehende Bedrohung aus den Orklanden erfuhr.

Im Sommer des gleichen Jahres reiste er mit Sir Braddock in die Provinz Lichtensee in Durée Caresse, um der Knappin von Sir Howard, Lyona, bei der Befreiung einer entführten Freundin zu helfen. Diese Reise führte die Vallconnan sogar in das Feenreich, um dort die Dame aus den Fängen eines liebestollen Satyrs zu retten.

Da Alfred sich auf dem Schlachtfeld und als einer von vier Auserwählten bei der Vorbereitung und Ausführung eines Rituals als würdig erwies, trat ihn Sir Braddock am Abend nach der gewonnenen Schlacht vor den Augen von Lord William of Dunbar und der berühmten burgundischen Infanterieeinheit 08-15 zum Knappen.

Auch bei einer Reise in die Südmark von Burgund zur feierlichen Eröffnung einer Magier-Akademie wurde er zusammen mit Sir Braddock, Sir Howard und seiner Knappin Lyona in ein morbides Spiel aus Täuschungen und Menschenjagden verwickelt, welches von den kriegstreibenden Vorbesitzern dieses Landstrichs hinterlassen wurde.

In die Südmark kehrte er noch des öfteren zurück um weitere Übel zu bekämpfen, wie zum Beispiel einen Diener des Nurgle und seine Schergen. Aber auch zu anderen wichtigen Anlässen war er zugegen, wie der Verkündung des Burgundischen Kaiserreichs, der ersten Henriettennacht und der Gründung des Henriettenbunds.

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Alfred wurde das erste Mal im Sommer 2009 auf der „Großen Turney“ gespielt, 2012 auf der „Hochzeit des Christian von Blankenberg“ zum Pagen und 2019 auf der „Jagd nach dem Satyr“ zum Knappen ernannt und hat bisher 36 Contage!

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