Mater Mira, Priesterin zur Faust Locknars

Sistra / inzwischen Mater Mira, geboren in Kharkov, aufgewachsen in ärmlichsten Verhältnissen, in sehr strengem Elternhaus. Dort gedemütigt und geprügelt hat sie dem Elend ihrer Familie ein endgültiges Ende gesetzt. Verrückt durch die eigene Tat floh sie aus ihrer Heimat und „schlug“ sich durch.

Ihre „Reise“ endete mit dem Kennenlernen von Pater Nort, Priester zur Faust Locknar, der Ihr einen Weg aufzeigte, mit ihrer Wut und ihrer eigenen Bestimmung klar zu werden. Durch ihn und den Orden lernte sie ihren Glauben an Locknar kennen und wurde zur Akolytin und später zur Priesterin.

Im dunklen Reich, bei einer Schlacht, wurde sie zum Träger eines dämonischen Artefakts was dazu führte, dass sie sich selber richten wollte. Der Orden jedoch versagte ihr die Gnade in den Schoß Locknars zu gehen und befahl die Rückkehr in die Hohe Burg. Dort wurde über einen Zeitraum von mehr als 2 Jahrzehnten ihr Körper und ihre Seele von diesem Makel befreit.

Nun ist sie wieder unterwegs und bereist die Welt auf Locknars Wegen.

Frater Vintus, Trinitatis-Templer

Frater Vintus, Templer der Dreieinigkeit, Ritter Vallconnans (unterwegs)

Ich bin Vintus – oder genauer: Kyle McGwiddan, geboren in den rauen Highlands Schottlands als Waffenmeister des Gwiddan-Clans. Der Clan zerfiel, ich zog als Söldner durch die Welt, soff zu viel, kämpfte zu viel und landete irgendwann völlig abgewrackt in einer Taverne im Königreich Vallconnan. Dort holte mich ein Templer des Ordens zur Faust Locknars aus dem Dreck und brachte mich zum Orden. Aus dem versoffenen Söldner wurde ein Templer.

Früher widmete ich mich vorrangig dem Aspekt Locknars – schnell mit dem Schwert, laut im Kampf. Doch irgendwann, nach unzähligen Schlachten und Seen von Blut, wurde mir bewusst: Der Kreislauf ist größer. Ich folge nicht mehr vorrangig der Faust Locknars, sondern demütig allen drei Aspekten in gleicher Weise.

Vor 25 Jahren verschwand ich in den Grünlanden beim Kampf gegen das Chaos durch das Intrigenspiel eines Tzeentch-Jesters zusammen mit meinem von da an besten Freund Henry of Stollhill. Zusammen kämpften wir 40 Jahre in den Chaoswüsten gegen alle vier Mächte. Für uns war das fast ein ganzes Leben, doch in den Mittellanden vergingen nur knapp drei Jahre. Tapfere Freunde befreiten uns schließlich. Durch Haraschus bekamen wir unsere Jugend wieder aber die Erinnerungen blieben. Henry und ich konnten anfangs keine zehn Meter auseinander stehen, geschweige denn in verschiedenen Räumen schlafen. Einer war immer wach und beschützte den anderen. So tief und fest ist unsere Freundschaft.

Als wir wieder in Vallconnan waren, fand ich dank Eonar Ruhe, habe ich mich um Henrys Kinder gekümmert und sie im Sinne der Dreieinigkeit und Vallconnans erzogen. Jetzt sind sie erwachsen und stehen auf eigenen Beinen. Es ist Zeit, weiter zu gehen. Ich bin mir absolut sicher, dass Eonar – zusammen mit seinen Brüdern – mir den weiteren Weg weisen wird.
In nomine Sanctis Trinitatis.

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