Lady Cassandra, Mündel von Earl Henry of Stollhill
und Lehrling bei Meister Erasmus
Lady Ysabella Valentina of Saltway
Tochter von Earl James und Countess Oriane of Saltway
Lady Clarissa of Mont Rigi
Schwester von Martin of Mont Rigi, ehem. erste Freifrau Vallconnans, ehem. Königin Allerlands (verstorben im Jahre 502 v.K. in Allerland)
siehe auch Geschichten: Der grüne Zweig der Schwarzeiche.
Lady Oriane, Countess of Saltway
Ehefrau von Graf James und Gräfin von Saltway
Lady Suzanne of Laufenburg, Herold Vallconnans
Suzanne wuchs am Hofe ihrer Eltern auf.
Um mit ihren vier älteren Brüdern mithalten zu können, wurde aus ihr ein richtiger Wildfang. Reiten, toben und stundenlang mit ihren Brüdern im Gelände unterwegs sein, zog sie den weiblichen Fertigkeiten, die ihre Gouvernante ihr beizubringen suchte, eindeutig vor.
Ein besonders inniges Verhältnis bestand zwischen ihr und ihrem Zwillingsbruder Douglas David Victor (genannt Dave), die beiden Kinder verstanden sich ohne Worte und man sah sie nur selten getrennt.
Der frühe Unfalltod ihres geliebten Bruders stürzte neben Suzanne die gesamte Familie von Laufenburg in großen Kummer.
Suzanne wurde einige Monate zusammen mit ihrem Bruder Cedric Charles William zu einer befreundeten Gutsfamilie geschickt, damit sie wieder zu sich finden konnten. Diese gemeinsame Zeit, weg von zu Hause, vertiefte die Verbindung zwischen Suzanne und Cedric, so dass sie bei einander Trost fanden.
Nach dieser Zeit hatte sich der Charakter von Suzanne deutlich verändert, da ihr Zwillingsbruder bei einem Sturz vom Pferd den Tod gefunden hatte, hatte sie fortan Angst vor dem Reiten.
Auch ihre eigene Ausbildung nahm sie nun ernster und sie stellte sich als kluge, gelehrige Schülerin heraus, die Sprachen, lesen, schreiben, Mathematik, Geographie, Wappenkunde, Geschichte und ähnliche Fähigkeiten leicht erlernte.
Dennoch war sie nach wie vor ein Kind mit großem Durchsetzungsvermögen, das es durchaus verstand, sich gegenüber ihren Brüdern Gehör zu verschaffen.
Ohne zu wissen, wie sehr sie mit diesem augenscheinlich belanglosen Satz das Leben ihrer Tochter beeinflussen würde, gab Suzannes Mutter den Anstoß zu deren Zukunftsplänen.
Suzanne mochte ungefähr das zwölfte Lebensjahr erreicht haben. Es war ein heißer Frühlingsnachmittag und ihre Stimme hallte über den gesamten Burghof, als sie Cedric und Aaron zurief, dass der Waffenmeister es ihnen ausdrücklich verboten hätte, mit den Stahlschwertern zu üben, wenn kein erfahrener Kämpfer dabei wäre. Ihre Brüder lachten nur, woraufhin Suzanne nur noch lauter wurde. Ihre Mutter erschien in der Tür zur Hofküche, lief zu ihren Söhnen hinüber und beendete den unerlaubten Übungskampf. Im Anschluss drehte sie sich zu ihrer Tochter um und sagte halb vorwurfsvoll, halb scherzhaft: „Wenn Du Deine Stimme weiter so gut ausbildest, kannst Du Herold werden, wenn Du groß bist!“
Von diesem Tage an war es Suzannes Herzenswunsch, einmal Herold zu werden und sie arbeitete fleißig auf dieses Ziel hin.
Als sie bereits zu einer jungen Frau herangewachsen war, wandelte sie diese Pläne noch einmal ein wenig ab, oder besser – konkretisierte diese auf die Dienerschaft gegenüber einer bestimmten Person. Die noch junge Königin Vallconnans Lady Elaine Estelle II. besuchte die Baronie zu Laufenburg und wohnte mehrere Tage am Hofe der Familie. Suzanne war tief beeindruckt von der Eleganz, der Höflichkeit und der Präsenz ihrer Majestät, so dass sie von nun an den Wunsch hegte ihr dienen zu dürfen.
Nach ihrer Ernennung zur Dame schrieb Suzanne einen langen Brief an die Königin, mit der Bitte, an ihrem Hofe leben zu dürfen und dort ihre Kenntnis vertiefen zu dürfen, um ihrer Majestät als deren persönlicher Herold dienen zu dürfen. Ihre Majestät schrieb zurück, dass sie diesen Wunsch gerne erfüllen würde und sich darüber freue künftig einen eigenen Herold zu haben.
So zog Suzanne nach Faymonville und begann ihre Ausbildung zum Herold. Noch während dieser Zeit legte seine Majestät Sir Valerian of Mondschau seine Krone ab und von nun an wurde das Land von Lady Elaine Estelle II. regiert.
Durch diese Tatsache sah sich Suzanne damit konfrontiert, nach dem Abschluss ihrer Ausbildung, nicht nur ihrer Majestät als Herold zu dienen, sondern die Stimme des Landes zu werden, denn es war von je her Tradition in Vallconnan, dass jeder Regent seinen eigenen Herold erwählte, der dann „The Voice of the Land“ ist, solange die Regentschaft andauert.
Zur Jahreswende 503 / 504 v.K. war es dann endlich soweit, Lady Suzanne of Laufenburg leistete ihren Schwur auf Land, Krone und Königin und dient seitdem Ihrer Majestät als Herold Vallconnans.
Lady Alysha of Laeney
Geboren wurde Alysha im 2. Mond Locknar des Jahres 432 v. K. im Hertogenwald. Ihr Vater war der Zauberwirker der elfischen Dornenblatt-Sippe, die ihr Gebiet im Norden des Waldes beim Fluss Jura (in der Sprache der Elfen des Waldes heißt der Fluss Calenros, das bedeutet “Grüngischt”) hat, ganz in der Nähe zur Stollhiller Grenze.
Ihre Mutter war die Tochter eines Bauern und seiner Frau, die auf dem Hof ihrer Eltern mit arbeitete und in ihrer wenigen freien Zeit gerne am Rand des Waldes verweilte und das eine oder andere Mal im Jura badete. Ihre Kindheit und frühe Jugend verbrachte Alysha in der Geborgenheit der Sippe, zusammen mit ihrer Mutter. Da diese aber natürlich langsam alterte und ihr Vater das nicht ertragen konnte, schickte er sie eines Tages fort, zurück in ihre Welt. Alysha blieb bei der Sippe. Sie lernte die intuitive Zauberei der Elfen, war aber immer bemüht, das Warum dahinter zu ergründen, sehr zum Missfallen ihres Vaters. Das war vermutlich das menschliche Blut in ihren Adern, das sie mit der Neugier eines Kindes alles hinterfragen ließ.
Irgendwann kam der Zeitpunkt, an dem der Unterschied zwischen Alysha und den gleichaltrigen Kindern reinen Blutes zu groß wurde. Auch hier war es ihr Vater, der nach einem Beschluss des Sippenrates sein Kind zu der Mutter schickte, es brach ihm das Herz. Alysha, die nun als junges Mädchen ihre alte Mutter pflegen musste und bald darauf auch zu Grabe trug, stellte nun fest, dass die Art und Weise, wie sie gelernt hatte, Magie zu wirken, hier nicht richtig funktionierte. Sie versuchte, auf eigene Faust zu ergründen, woran es lag und wie sie dieses Manko ausmerzen konnte, allerdings mit mäßigem Erfolg. Das lag sicherlich auch an der fehlenden Zeit für umfassende Studien, da sie nach dem Tod ihrer Mutter für den Hof verantwortlich war, den diese nach ihrer Rückkehr aus dem Hertogenwald von ihren Eltern übernommen hatte. Sicherlich hatte sie dabei Hilfe von einer Magd und einem Knecht, Gwenna und James, aber es war schwer für sie, weil sie dieses Leben nicht kannte. Aber sie kam zurecht und passte sich an. Es war anfangs schwer, vor allem der Umgang mit den Menschen, die den Hertogenwald nach Möglichkeit mieden und mit den Wesen, die dort lebten, keinen Kontakt hatten. Sie kannten nur die Geschichten und Legenden und waren dementsprechend abergläubisch. Doch nach und nach erkannten diese, dass Alysha keine Fee war oder eine böse Hexe.
Die Zeit verging, der Krieg mit den Orks ließ das Land und die Leute leiden. Alysha verbrachte wie ihre Mutter früher viel Zeit am Fluss, sofern es ihr möglich war. Auch an ihr und ihrem Hof waren die Auswirkungen des Krieges nicht spurlos vorbei gegangen. Alles, was sie herstellen konnten und nicht für sich selbst benötigten, wurde für die Soldaten an die Front geholt. Wenn sie normalerweise mit James zum Markt zog, um dort Handel zu treiben, blieben sie jetzt im Haus und erbarrikadierten sich dort, denn die Grenze zu den Orklanden war nahe und immer wieder gelang es einzelnen kleinen Gruppen, ins Landesinnere vorzudringen, bevor sie von den Soldaten und Rittern getötet wurden.
496 v. K. wurde durch die Zerstörung der Feste Mondschau der Astralraum gravierend verändert. Als Magierin und noch dazu als Halbelfe spürte Alysha diese Veränderung nur allzu deutlich, sie wurde krank, musste tagelang im Bett liegen, die einfachsten Dinge fielen ihr unendlich schwer. Es dauerte Wochen, bis sie sich an diesen neuen Zustand und das veränderte Gefüge des Astralraums gewöhnt hatte. Aber es hatte sie einen Teil ihrer bis dahin erworbenen Fähigkeiten gekostet.
Im selben Jahr machte sie sich auf den Weg nach Stollhill, zusammen mit dem Knappen Robert Hollings, den sie kurz zuvor vor dem Tode bewahrt hatte und den sie 5 Jahre später schließlich heiratete. Durch die Hochzeit wurde Alysha zur Lady of Laeney.
In Stollhill wurde das Mündel des Grafen, Lady Cassandra Delany auf Alysha aufmerksam und bot ihr an, sie in den magischen Dingen zu unterrichten. Die Halbelfe nahm das Angebot gerne an. Ihren Hof übertrug sie ihren beiden Freunden und blieb in Stollhill, wo sie nicht nur von Lady Cassandra, sondern auch von Meister Erasmus Baltasar von Hoppenstedt persönlich ausgebildet wurde.
Vier Jahre nach ihrer Hochzeit wurde Robert von marodierenden Orks getötet, kurz nachdem Alysha ihm die freudige Nachricht von ihrer Schwangerschaft überbracht hatte. Fast wäre die Halbelfe vor Kummer gestorben, aber ihr Lebenswille und das Wissen um das ungeborene Leben in ihr hielten sie in dieser Welt. Nach der Geburt ihrer Tochter blieb Alysha in Stollhill und trat in die Dienste des Earls, um ihn in magischen Dingen zu beraten und zu schützen, so es in ihrer Macht steht. Noch ist sie ein Apprentice of arcane arts, hofft aber, alsbald die Prüfung zur Meisterin ablegen zu können.
Lady Alysha wurde das erste Mal im November 2009 auf dem Malakor 3 gespielt und hat inzwischen 17 Contage.
Prinzessin Josephine Victoria of Mondschau, Knappin von Sir Howard
Tochter von Valerian Desmond Gwydion of Mondschau und Elaine Estelle of Faymonville. Jüngste Schwester von König Desmond Adrian I. of Vallconnan
Derzeit in Knappenausbildung bei Sir Howard of Stollhill
Carline, Meisterin der Alchemie
Die Geschichte einer Alchemistin
Carline wurde als Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns in Saltway geboren. Sie interessierte sich von Kindesbeinen an für die Natur und damit auch für die Naturwissenschaften. Während sich die Mädchen in der Nachbarschaft für Festivitäten hübsch machten, aufgeregt kicherten und überlegten, wer sie zum Tanz auffordern würde, saß Carline irgendwo in den Büschen und beobachtete Insekten oder Vögel, wie sie ihre Jungen in den Nestern fütterten. Ihre Eltern ließen sich auch sehr schnell darauf ein, als sie fragte, ob sie die Kunst der Alchemie erlernen dürfte. Carline hat allerdings nie erzählt, ob sie noch Geschwister hat und sie deshalb studieren durfte. Man weiß es nicht.
Sie ging also in die Eichenburg in den Kirschensümpfen und begann ihr Studium. Nach einigen Jahren meinte ihre Mentorin Lady Ashara of Jadai `Iras es wäre an der Zeit, daß Carline auch die Welt außerhalb der Universität kennenlerne, zumal sie als junge Frau vielleicht auch noch andere Ziele hätte. Carline nahm daraufhin an den Wintergames teil. Dabei lernte sie Sir Leon of Belle Croix und die Knappen Patrick, Ibriel und Carol kennen. Da sie nun schlecht alleine durch die Lande ziehen konnte, unterstellte der König sie der Aufsicht Sir Leons.
Dieser wurde sehr häufig zu Schlachten gerufen und Carline lernte eine sehr kriegerische Welt kennen, was einerseits beängstigend, andererseits aber auch lehrreich war. Gleich bei ihrem ersten „Einsatz“ lernte sie Graf Xarkson und die Magierin Frederuna kennen, die ihr halfen, die Trankkunde zu erlernen. Häufigster Spruch: „experimenteller Ansatz, entweder es funktioniert oder nicht“.
Sie lernte, Wundheiltränke auf Kräuterbasis herzustellen. Heiler und Priester (darunter Crystall) lehrten sie, Wunden zu reinigen und Brüche zu richten, bevor man einen Heiltrank verabreicht. Lady Aillin lehrte sie die Körperheilung. Und bald war sie mit ihren Studien soweit, das sie eigene Körperheiltränke herstellen konnte, ohne die Hilfe des geweihten Wassers.
Sie sah die zerstörerische Kraft einer Dämonenpflanze (Seramis) und ging im Kreis von Magiern und Priestern gegen diese an.
Sie sah den Balrog und wie ein Priester Tahnees in dessen Flammen verbrannte.
Sie sah allerdings auch einen (friedlichen) Aufstand der Ritter Vallconnans und die Abdankung ihres Königs.
All diese Erlebnisse ließen sie sehr reifen. Als Sir Leon im Kampf am Bein verletzt wurde, wurde es in ihrem Leben ruhiger. Sie durfte sich auf seinem Anwesen ein Labor einrichten, allerdings mit der Auflage, nicht mit explosiven Stoffen zu experimentieren. Carline ging eine gut funktionierende Symbiose mit Sir Leons Angestellten ein: für Kost und Logis behandelte sie alle kleineren und größeren Wehwehchen, die im Laufe der Zeit so auftauchten. Sir Leon, die erste Zeit ans Bett gefesselt, machte Pläne für einen Brückenbau über die Mahas, welche er nach seiner Genesung anfing, zu realisieren.
Nach einigen Jahren des Studierens und Brückenbauens wollte Carline aber mal wieder etwas anderes sehen und hören. So war sie froh, als Sir Leon dem Ruf folgte, in Malakor die dortigen Streiter zu unterstützen. Man traf viele alte Bekannte wieder und lernte auch die nächste Generation Knappen kennen.
Aber sie dachte sich, es wäre doch nun an der Zeit, der Welt zu zeigen, das auch sie nicht auf der faulen Haut gelegen hatte und stellte einen Antrag auf die Meisterprüfung. In dem Jahr 510 v.K. wurde dem Antrag stattgegeben. Sie bekam die Aufgabe, einen ihr unbekannten Trank herzustellen.Ein paar Wochen lang konnte sie sich darauf vorbereiten. Sie legte dann zuerst ihr in dieser Zeit entwickeltes Rezept vor und braute dann den Trank. Er wurde für gelungen erachtet und auf dem folgenden Ritterrat wurde ihr von der Königin offiziell der Titel „Meisteralchemistin“ verliehen.
Auf dem Kreuzzug des Landes Durée-Caresse konnte sie ihrem Titel gleich gerecht werden, denn im Kampf gegen die Heerscharen der Hölle stellte sie in großem Umfang ihre Heiltränke her, die sie an die versammelten Heiler verteilte und damit deren Arbeit unterstützte.
Aber ihre Studien sind damit noch lange nicht zu Ende. Es gibt noch viele Bereiche, denen sie sich wohl jetzt zuwenden wird. Denn außer Orks und Dämonen gibt es, gerade in Vallconnan, noch andere Bedrohungen.
Ihre Geschichte geht also weiter…
Das erstemal gespielt wurde Carline im November 1998 auf einem Tageslarpi, zusammen mit einem Squad vallconnischer Soldaten unter Führung von Sir Louis Charles. Sie hat mittlerweile ca. 54 Contage.
Siress Elaine Estelle of Faymonville
Titel: Siress Elaine-Estelle of Faymonville, Baroness of the Court, Whisper of Romance, Crown of Grace, Member of Vallconnan Knighthood
“Courage at heart and wisdom at hand”
Geboren wurde Elaine in Faymonville am 10. Tage des 3. Eonar 471 v.K. als Tochter und drittes Kind des Barons Nicholas Maurice of Faymonville und seiner Gemahlin Geraldine, die auf eine lange Ahnenreihe zurückblicken kann, deren Vorfahren aus einem alten Adelsgeschlecht aus Darragesh stammen.
Elaine hat noch 2 ältere Brüder, die aber mittlerweile verstorben sind.
Schon früh war es beschlossene Sache, dass Elaine als einzige Tochter des Barons verheiratet werden sollte. Und so war es an ihrem 10. Geburtstag, dass die Hand des damals als Pagin im Dienste ihres ältesten Bruders Thomas stehenden Mädchens dem zukünftigen König Valerian versprochen wurde, der 13 Jahre älter ist als sie selbst.
5 Jahre später, im Jahre 486 v.K., Elaine war 15 und zu einer jungen Frau herangewachsen, wurden die beiden in Mondschau im großen Tempel der Dreieinigkeit vermählt. Im selben Jahr starb der Vater von Valerian, König Anthony I. in Kingsfield. Früh im Jahr 487 v.K. wurde Valerian Desmond Gwydion I. König von Vallconnan. Und sie wurde seine Königin Elaine Estelle II.
Elaine war inzwischen Knappin und erhielt ihren Ritterschlag im Jahre 489 v.K. Auch wurde sie in den Dingen unterrichtet, die man von ihr als künftige Königin und erste Dame des Landes erwarten würde. Zunächst übernahm diese Aufgabe ihre eigene Mutter, später auch die Mutter ihres Gemahls, Königin Helena Julie I. Doch Elaine zog es mehr ins Feld als an feine Stickarbeiten und sie kämpfte in den Tremorkriegen, die 490 v.K. ihren Anfang nahmen.
Der Tod von Valerians Mutter 2 Jahre später sorgte dafür, dass Valerian seine Gemahlin, die er über alles liebte, darum bat, das Schwert ruhen zu lassen und sich mehr den anderen Aufgaben zu widmen, die ihr zustanden. Dies waren vornehmlich repräsentative und verwaltende Aufgaben. Elaine gewährte Valerian diese Bitte, auch wenn es ihr schwerfiel und blieb fortan in Mondschau.
494 v.K., die Orks überrennen Malmedy, öffnet Vallconnan das erste Mal seine Grenzen für Streiter anderer Reiche. In den folgenden Jahren ist das Land immer wieder auf die Hilfe befreundeter Länder angewiesen und so lag es nur nahe, dass im 1. Locknar 496 v.K. der König die Herrscher dieser Reiche einlud, um mit ihnen zusammen zu besprechen, wie man einander im Kampfe gegen die Dunkelheit helfen könne. Überschattet wurde das „Dreikönigstreffen“ von dem Auftauchen des Warlords der Harpien, der von Sir Julien of Slyden herausgefordert wurde. Sir Julien unterlag jedoch und verlor außerdem ein Auge in diesem Kampf.
Mehr und mehr ging Elaine in ihrer Aufgabe als Königin auf und es ist ihr zu verdanken, dass feinere Sitten an Hofe einkehrten und auch hin und wieder statt des Schwertes das Tanzbein geschwungen wurde. Auch begann sie damit, andere Länder zu bereisen, vornehmlich Burgund und später dann Durée-Caresse. Mit der Freigräfin Sophie Christine de Durée-Caresse verbindet Elaine eine tiefe und langjährige Freundschaft.
Nachdem die Ehe von Valerian und Elaine lange Zeit kinderlos war und die Königin sich darüber sehr grämte und mehr und mehr in Schwermut verfiel, war es im Winter 498 v.K., als Larinar in seiner großen Weisheit seinem Hohepriester Father Anthony, dem älteren Bruder des Königs und Schwager von Elaine Einsicht gewährte und ihm zeigte, dass die Königin endlich guter Hoffnung sei. Überglücklich war sie, als Anthony ihr davon berichtete und brachte die frohe Kunde sogleich ihrem Gemahl. Und es war gleich doppeltes Glück, denn im Spätsommer des folgenden Jahres schenkte die Königin Zwillingen das Leben. Die Geburt von Prinz Desmond Adrian und Prinzessin Desdemona war ein glücklicher Tag im gesamten Königreich.
Das Ende des Jahres 499 v.K. und der Beginn des folgenden Jahres brachte eine einschneidende Wende in Elaines Leben. Nach vielerlei Wirrungen, die ihr Gemahl in den Reihen der Ritter verursacht hatte, zog er selbst die Konsequenz und legte die Königswürde nieder. Fortan wollte er nur noch Ritter im Dienste des Reiches sein. Elaine trug nun also die gesamte Last und die Verantwortung für das Königreich auf ihren Schultern. Aber sie machte ihre Sache gut, stellte sich dieser neuen Herausforderung und verdiente sich die Liebe und Achtung ihres Volkes.
Sie und Valerian bekamen noch 2 Kinder, einen Sohn, Maurice William Renard und eine Tochter, Joséphine Victoria.
Während Elaines Regentschaft wurden die Söhne des Orukavs mit all ihren Anhängern endgültig besiegt, auch hat die Bedrohung durch die Harpien ein Ende gefunden.
Vallconnan blickt nun friedlichen Zeiten entgegen
Im Jahr 517 v.K. hat Elaine Estelle die Regierungsgeschäfte an ihren ältesten Sohn übertragen.
Elaine Estelle wurde das erste Mal im Januar 1995 auf dem Manticor 2 gespielt.
(Info-Stand: 07/25)








